Schemapädagogik

Weiterbildung in Schemapädagogik

Wie ein therapeutisches Modell pädagogischen Fachpersonen und Eltern im Umgang mit herausfordernden Kindern und Jugendlichen helfen kann

Trotz intensiver Bemühungen geraten Kinder und Jugendliche immer wieder in dieselben Konflikte mit sich selbst und anderen. Oder aber sie fallen trotz zahlreicher gegenteiliger Versprechen in ihr altes, problematisches Verhalten zurück. Andere Kinder und Jugendliche wiederum sehen trotz klarer Sachlage nicht den Hauch eines Eigenanteils am jeweiligen Problem.

Die wachsende Aggressivität ist eine ebenso alarmierende Folge früher Bindungsstörungen wie die in den Schulen zu beobachtende Zunahme von Lern- und Verhaltensstörungen.

Der schematherapeutische Ansatz von Jeffrey Young verfolgt das Ziel, beim Klienten ein Verständnis für innerpsychische Abläufe zu fördern, beziehungsstörende Bewältigungsstrategien zu erkennen sowie neue Erfahrungen zu ermöglichen, um eine Verhaltensänderung zu unterstützen.

Am Ende des Kurses kennen Sie die häufigsten hinderlichen Lebensmuster (= Schemata) und deren Auswirkungen auf die Beziehungsgestaltung und den Alltag. Sie kennen das Modell der Schematheorie und können wiederkehrende Konfliktsituationen anhand des Moduszirkel vertieft verstehen. Dies hilft im Alltag als pädagogische Fachperson, mit herausfordernden Beziehungsdynamiken umzugehen. Nicht hilfreiche Bewältigungsstrategien erkennen Sie als solche und wissen, was sich dahinter verbergen kann. Sie kennen Ihre eigenen Muster besser und können deren Auswirkung auf die Beziehungsgestaltung zu Kindern und Jugendlichen und auch zu anderen Mitmenschen reflektieren.